Nachdem die Nacht gegen 4 vom Nachbarn im Zelt nebenan mit dem Absägen des restlichen Regenwaldes auf der Nordhalbkugel begonnen hatte, suchte ich mir schnell meine Konzert-Ohrenstöpsel und drückte mir diese ins Ohr, um die Zeit bin zum Sonnenaufgang zumindest im Versuch noch ansatzweise schlafend zu verbringen.
Das Trügerische beim Zelten ist ja dass man denkt, nur weil man nicht raussehen kann, hört man auch nix. Das ist aber falsch, denn man kann den Nachbarn im Zelt nebenan zwar nicht sehen, aber hören. Und nachts ist man einfach wesentlich empfindlicher, ich besonders ;-)
Ich stand also früh auf, denn es wurde recht warm im Zelt und Schlafsack, und lief los, Brötchen holen. Hier ein Blick auf das Zeltgelände vor dem Deich:
Zurück im Camp war der Frühstückstisch schnell gedeckt und alles aufgetischt. Es gab natürlich wieder Ei und Leberkäse:
Meiner Prinzessen hat es geschmeckt
Danach ging es dann zum Elbwasser hinunter und den Strom hinauf. Es war grad Flut und wir konnten zusehen, wie der Wasserstand stieg. Nachdem wir dann eine Plattform mit Holzliegen gefunden hatten, genossen wir dann mal die Ruhe und schauten gemeinsam auf die Elbe ... sehr entspannend.
Zurück am Zelt konnten wir dann Abends einen weitern Campinggast auf dem Nebengrundstück mit einem sehr speziell-geilem Zelt sehen. Dahinter noch ein alter T3-Bulli ... Ein großartiger Anblick.
Nach dem Essen zog eine große dunkle Wolke über den Ort und zwang uns zu einer Pause im Zelt. Es hat dann so stark geregnet, dass wir dachten mitsamt dem Zelt abzuheben ;-)
Als dann dieses Gewitter über uns hinweggezogen war, klarte der Himmel auf und wir wurden mit einem phantastischen Sonnenuntergang an der Elbe belohnt. Es war kühl, da ich meine Jacke im Zelt vergessen hatte.
Danach ging es in die Schlafsäcke, die Ohrenstöpsel auch gleich dazu ;-)








