Mittwoch, 31. Oktober 2018

Greta van Fleet - 30.11.2018

Ein Kollege hat mich Anfang des Jahres auf die Band "Greta van Fleet" hingewiesen, deren Musik ähnlich der von "Led Zeppelin" ist, mit dem Unterscheid dass die Jungs alle Anfang 20 sind - wow!

Also habe ich mir die Musik gekauft, gehört und für extrem hörenswert empfunden. Nun war es soweit - meine Freundin hatte Geburtstag und ich schenkte ihr Karten für das Konzert am 30. Oktober 2018 in der Alsterdorfer Sporthalle.

Wir freuten uns also tierisch auf den Abend und waren guter Dinge. Die Vorgruppe war so .. naja, Südstaaten-Rock mit teilw. recht psychedelischen Einschlägen. Einige Titel waren ganz interessant, anderes eher langweilig (meine Meinung).

Der eigentliche Act ließ dann auf sich warten, nach gefühlten 30 min. Umbaupause und einnebeln der Bühne mit Räucherstäbchen und blauem Licht kamen die Jungs dann endlich auf die Bühne. Der Sound war zuerst gefühlt okay. Aber der Sänger, der mM.n. den Inhalt eigentlich erst transportiert, ging einfach im schlecht (oder gar nicht??) abgemischten Sound unter! Er war schlichtweg nicht zu hören.

Nach 60 min. auf der Bühne wurde dann eine kurze Pause eingelegt, die Zugaben waren dann die bekanntesten Titel vom erstem Album. Aber leider war nach drei Titeln bzw. 15 min. alles vorbei und das Hallenlicht ging an.

Ein - für mich - sehr enttäuschender Auftritt oder besser gesagt: eine vom Veranstalter abgelieferte Leistung, denn die Künstler können ja nichts für die mangelhafte technische Umsetzung.

Ich zumindest würde und werde sie gern noch einmal in Hamburg live besuchen, solange es nicht wieder in der Alsterdorfer Sporthalle stattfindet.