Mittwoch, 1. Mai 2013

Sommernachtstraum

Wie kann man es besser ausrücken:

Ich kann nichts mehr sehen, trau nicht mehr meinen Augen.
Kann kaum noch glauben, Gefühle haben sich gedreht.

Ich bin viel zu träge um aufzugeben,
Wäre auch zu früh, weil immer was geht.

Wir waren verschworen, wären füreinander gestorben,
haben den Regen gebogen, und Vertrauen geliebt.

Wir haben versucht, auf der Schussfahrt zu wenden,
nichts war zu spät, aber vieles zu früh.

Wir haben uns geschoben, durch alle Gezeiten
haben uns verzettelt und verzweifelt geliebt.

Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen,
es war ein Stück vom Himmel, dass es dich gibt.

Du hast den Raum mit Sonne geflutet,
hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt,

nordisch nobel, deine sanftmütige Güte
dein unbändiger Stolz - das Leben ist nicht fair.

Den Film getanzt, in einem silbernen Raum
vom goldenen Balkon die Unendlichkeit bestaunt.

Heillos versunken, ertrunken - und alles war erlaubt.
Zusammen in Zeitraffer - unserm Sommernachtstraum.

Dein sicherer Gang, deine wahre Gedichte,
deine eiserne Würde, dein unerschütterliches Geschick.

Du hast per Fühlung meine Stimmung geboten.
 Hast ihn nie verraten deinen Plan vom Glück!

Danke Herbert!